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Die Biografie

Wilfried Duwentester

Geboren 1946 in Hamm/Westfalen, absolvierte Wilfried Duwentester von 1966 bis 1969 das Studium der Architektur an der TU Berlin. Doch schon in den ersten Jahren seiner Arbeit als Architekt, Bauzeichner und Bauleiter, entdeckte er seine Liebe zur Kunst, verließ die Architektur und begann 1979 sein autodidaktisches Studium der Malerei.
In den Jahren von 1985 bis 1993 arbeitete Wilfried Duwentester als Maler und später auch als Bildhauer in Berlin. Seit1994 lebt und arbeitet in Görzhausen, in der Mecklenburgischen Schweiz.

Man kennt Wilfried Duwentester hier in Mecklenburg-Vorpommern in der Teterower Region in erster Linie durch sein Werk, das im Wesentlichen hier auch in diesem ehemaligen Stahlgebäude „Schafsstahl“ entstand. Dies sind Bilder, die im Wesentlichen die Gegenstandslosigkeit thematisieren, ineiner, für meine Begriffe sehr ästhetischen Art und Weisen.

Man kennt aber nicht, oder kannte bis vor wenigen Wochen nicht, wie der Bildungsweg, wie die Entwicklung von Wilfried Duwentester verlaufen ist. Viele die ihn kennen und natürlich viele die ihn sehr gut kennen wissen, daß er ja Architekt ist. Ein schöner Beruf, ein sehr schöner Beruf, wenn man denn Baukunst macht, dann weiß man sich da in der Gesellschaft großer
Namen, und man fragt sich: „Warum hat er diesen Beruf eigentlich an den Nagel gehängt?“ Nun, weil er wahrscheinlich trunken war von Bildender Kunst, von Malerei, vom Zeichnen, daß er es nicht mehr ausgehalten hat, Architektur weiter zu betreiben, sondern zu zeichnen, ganz simpel.

Nun ist das eine Angelegenheit, die Architekten über Generationen immer schon betrieben haben. Zeichnen gehört zum Handwerk des Architekten. Wenn Sie sich berühmte Namen anschauen, Mies van der Rohe hat die Gestaltung der Neuen Nationalgalerie in Berlin einer Nacht „formuliert“: gekritzelt auf einem Blatt Papier, das war alles.

Hier gibt einer den Beruf des Architekten auf und etwas anderes drängt in den Vordergrund, und dies tut er autodidaktisch. Er geht also nicht auf eine Hochschule, auf eine Universität, sondern er eignet sich, von der Picke auf an, würde man sagen, in einer logischen
Schrittfolge das Malen, das Zeichnen an.

Man sagt ja, die Zeichnung ist die Mutter der Künste oder ist die Grundlage, und das hat Wilfried Duwentester am eigenen Leibe sehr wohl erfahren. Er ist von Anfang an jemand der sehr energisch, sehr beflissen an die Sache geht. Der sich selbstauferlegte Ziele unbedingt, auch von diesem Drang getrieben, Künstler zu werden, absolviert.

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